Trauerbegleitung ist kein Zusatzangebot
Shownotes
Trauer betrifft uns alle und doch hat sie in unserer Gesellschaft oft keinen festen Platz. Besonders junge Menschen werden in ihrer Trauer häufig übersehen. Dabei begegnet Verlust ihnen auf vielfältige Weise: durch Tod, Trennung, Abschied, Bindungsabbrüche oder den Verlust von Sicherheit und Zuhause.
In dieser Folge von Heim.Kind. sprechen Linda und Bettina mit der Trauerbegleiterin Annika Prins über Trauer als festen Bestandteil pädagogischer Arbeit – gerade in der stationären Kinder- und Jugendhilfe. Annika teilt persönliche Erfahrungen, fachliche Perspektiven und konkrete Impulse für Eltern, Fachkräfte und Bezugspersonen. Sie macht deutlich, warum Kinder nicht vor Trauer „geschützt“, sondern ehrlich und authentisch begleitet werden sollten und weshalb Rituale, Vorbereitung und echte Gefühle entscheidend sind.
Wir sprechen darüber, • wie Kinder und Jugendliche Trauer anders erleben als Erwachsene, • warum „funktionieren müssen“ Trauerprozesse erschwert, • weshalb Abschiede genauso ernst genommen werden sollten wie Todesfälle, • welche Rolle Rituale und Verabschiedungen spielen, • und warum Echtheit wichtiger ist als eine vermeintlich „heile Welt“.
Eine Folge für pädagogische Fachkräfte, Eltern und alle, die junge Menschen in Zeiten von Verlust und Abschied sensibel begleiten möchten.
Kontakt & Angebote von Annika Prins:Praxis für Entwicklungsförderung und Begleitung Trauerbegleitung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene (Ehrenamtliche Angebote auch über regionale Hospizvereine möglich)
Rückfragen und Anregungen: podcast@backhaus.de Weitere Informationen: www.backhaus.de Instagram: instagram.com/backhauskinderundjugendhilfe Facebook: facebook.com/BackhausKinderundJugendhilfe YouTube: youtube.com/@backhaus-kinderundjugendhilfe LinkedIn: linkedin.com/company/backhaus-kinder--und-jugendhilfe
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